Eigentlich ist Teos etwas für Romantiker, die in dem grünen, mit Blumen übersäten, unüber- sichtlichen Gelände mehr die Stimmung genießen als
antike Ruinen besichtigen wollen. Da dieses Gebiet touristisch
noch nicht voll erschlossen ist, genießt man hier die Ruhe und
eine magische Atmosphäre. Zwischen den antiken Säulen scheint die
Vergangen-heit noch gegenwärtig und die Zeit gefangen in der Stille zu sein. Man betritt das Gelände beim Dionysos -Tempel - der größte je
erbaute Tempel für den Gott des Weins – mit einigen
wiederaufgerich-teten Säulenstümpfen.
Der Architekt soll Hermogenes von Alabanda (2.Jh. v. Chr.) gewesen sein, der später auch den Artemis-Tempel entwarf. Östlich davon befinden sich die kargen Überreste eines römischen Odeons, ein theaterähnliches Bauwerk mit elf Sitzreihen in gutem Zustand. Die meisten dieser Sitze wurden leider in der späteren Zeit verschleppt und
zum Bau des Sigacik-Kastells verwendet. |
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Die Akropolis, von der nur wenige Mauerreste zu sehen sind, befand sich ungewöhnlicherweise auf einem gesonderten Hügel. Von hier aus hat man eine großartige Aussicht. Südlich der Akropolis sind
teilweise die Galerie und die oberen Sitzreihen eines hellenistischen Theaters
noch erhalten. Zwischen dem Dionysostempel und dem Theater wurden die Überreste einer antiken Siedlung,
Privathäuser, Straßen und ein Wassergraben freigelegt. |