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Troja & Assos
Troja (UNESCO-Denkmal) sagenumwobene und eine der berühmtesten Stätte der Antike. Über viele tausend Jahre
Wach-posten an den
Dardanellen, Herzstück der Trojaner. Fundort des Goldschatzes des
Priamos, Heimat Homers. Mit seinem Epos
'Ilias' hat Homer Truva (Troja), König Priamos,
Hektor, Paris und die Schöne Helena unsterblich gemacht. Bis jetzt wurden in Troja mindestens neun Siedlungsschichten freigelegt. ln Homers Troja sind Überreste der Stadtmauern, eines Tempels und des Theaters, ein
(nachgebautes) Trojanisches Pferd in Erinnerung an den legen-dären Krieg und das lokale Museum mit Funden aus den
Grabun-gen zu besichtigen
Assos – heute bekannt auch als Behramkale - ist nach Troja die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Trojaner.
Aristoteles lehrte hier - er wußte wohl warum: wenn man den
Athena-Tempel auf der Hügelspitze erreicht hat, bietet sich eines der schönsten Panoramen der Türkei. |

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In Assos sind heute die Überreste der 238 m ü.M. gelegenen Akropolis und des dorischen Athene-Tempels aus dem 6.Jh.v.Chr. zu bewundern, der die Biga-Halbinsel und den Golf von Edremit bewacht. Überwältigend zu jeder Tages- und Nachtzeit ist die Aussicht von hier.
Die Agora, das Gymnaseion und das Theater liegen an dem zur Seeseite hin terrassierten Hügelhang. Von der Nordecke der Akropolis aus blickt man auf eine Moschee, eine Brücke und eine Festung; die im 14. Jh. unter
Sultan Murat I. errichtet wurden. |
Assos hat sich als Künstlerstädtchen einen Namen gemacht. Einen Urlaub in dieser liebenswerten Atmo-sphäre wird man so leicht nicht vergessen. 25 km westlich von Behramkale findet man das Dorf
Gülpinar, ehemals Chryse, mit dem Tempel des
Apollo Smintheus aus dem 2. vorchristlichen Jahrhundert.
Babakale, ein malerisches Dorf mit alten Hanghäusern, liegt 15 km westlich von Gülpinar.
Biga (Granikos) auf der gleichnamigen Halbinsel wurde 334 v.Chr. von Alexander dem Großen erobert. Die Stadt mit ihren
traditionellen Häusern und ihren vielen Parks ist sehenswert. Nahegelegene Strände sind
Karabiga, Sahmelek und Kemer. Karabiga hieß in alten Zeiten
Priapos nach dem gleichnamigen Fruchtbarkeitsgott und war ein Kultzentrum,
Can ist bekannt für seine Keramikateliers, Töpfereien und schwefelhaltigen
Thermalquellen, die Krankheiten der Leber, des Verdauungssystems, der Nieren und der ableitenden Harnwege heilen. Zwei weitere heiße Quellen finden sich in den in der Nähe liegenden Orten
Külcüler und Kirazli. Bayramic liegt 60 km von Çanakkale entfernt. Hier kann das
Hadimogullari-Herrenhaus aus dem 18. Jh. besichtigt werden. |
Fehlt nur noch der "Blick von ganz oben" und das Erlebnis zum Wasser. Wer also den Blick über die Bucht vom höchsten Punkt aus nicht verpassen will, der sollte den
Kaz-Dagi (Idaberge) mit seinen fast 1.740 m besteigen. Über
Bayramic und Evciler gelangt man zum Haupteingang im
Nordab-schnitt des Kaz
Dagi-Nationalparks. Der am Golf von Edremit gelegene Kaz Dagi ist mit seinem prachtvollem Baumbestand, seinen vielen Quellen und seiner Gipfelhöhe einer der schönsten Naturschutzgebiete des Landes mit Erholungsanlagen.
In der Antike hieß der Kaz 'lda'. Hier hat, wie aus mythologischer Quelle verlautet, der erste Schönheitswettbewerb der Welt
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Paris, Sohn des trojanischen Königs und Bewunderer weiblicher Schönheit, hat einst am Ida
Aphrodite vor Athene und Hera zur schönsten Frau der (antiken) Welt erkoren. Zur Erinnerung daran werden alljähr-lich am Kaz-Berg ein Schönheitswettbewerb und -festspiel arrangiert.
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